Kammermusik zum Muttertag

Flûte alors! - Konzert vom 12. Mai 2018 

An diesem schönen Frühlingsabend vom 12. Mai luden Eva Amsler und Martin Heini zum passenden Konzert ein. Melodien so schön wie Blumen überreichten sie den zahlreichen Zuhörer/innen, am Abend vor Muttertag.
Die „Sonata in G-Dur“ von Georg Friedrich Händel gespielt auf der Traversflöte und der Truhenorgel war wie ein Spaziergang durch die Blumenwiese, sanft und freudig.
Geheimnisvoll erklang „Syrinx“ von Claude Debussy. Eva Amsler interpretierte diese tragische Liebesgeschichte vom Flötengott Pan hervorragend und gefühlvoll, gleich den Wildrosen mit ihren Dornen.


Martin Heini spielte zwei Werke von Johann Sebastian Bach an der Hauptorgel solo: „Piece d’Orgue G-Dur“ meisterhaft und sehr virtuos, das „Präludium d-moll“ leicht und lieblich vorgetragen.
Wie blühender Flieder hörte sich das „Andante C-Dur“ von Mozart an. Die beiden Künstler musizierten beschwingt und tänzerisch.
In „Danse de la Chevre“ von Arthur Honegger zeigte Eva Amsler ihr grosses virtuoses Können, interpretierte grandios, perfekt.
Eine virtuose Klangwelt war das Werk „Trois mouvements“ von Jehan Alain: wie Blütenknospen, die sich langsam zu den schönsten Blumen öffnen, so stieg die Spannung bis zum Allegro Vivace.
Melancholisch ertönte die Melodie „Kokopelli“ aus der Anasazi Mythologie. Eva Amsler spielte brillant und weckte die Sehnsucht nach Freiheit am Grand Canyon.
Das Konzert endete mit Bachs „Sonate e-moll“, etwas melancholisch im ersten Teil und sehr virtuos im zweiten.
Nach dem verdienten, langen Applaus reichten die beiden Künstler den Goldregen über diesen wunderschönen musikalischen Frühlingsstrauss. Mit einem Werk von Johann Christian Bach verabschiedeten sie sich und liessen die dankbaren Zuhörer/innen mit einem Lächeln und vielen farbig- musikalischen Blumen ziehen.