So lautete die Einladung zur diesjährigen Orgelfahrt.
Beim Start am Samstagmorgen, 29.Juni dachten die 38 Orgelfahrer eher an einen Herbstausflug, wettermässig war uns kein Sommertag gegönnt.

An unserem ersten Etappenort, im Kloster St. Urban, wurden wir von Herrn Kurt Messmer, Kunsthistoriker, durch die imposante, grosszügige Klosteranlage geführt. Herr Messmer erklärte uns in sehr lebendiger, gut verständlichen Art und Weise den Baustil und verschiedene Zusammenhänge sowie interessante Details dieser Anlage.

Im Wechsel übernahm anschliessend Martin Heini. Er erklärt uns die Orgel, ein unübertroffenes Meisterstück, gebaut von Josef Bossard und seinem Sohn Viktor Ferdinand in den Jahren 1716-1721.
Mit ausgesuchter Orgelliteratur wurden wir mit einem Orgelkonzert reichlich beschenkt. Martin Heini setzt sich auf jede Orgelbank und dann ertönt das Instrument in seinem vollen Klangspektrum.

Nach einem Mittagshalt in Zell fuhren wir Ruswil, den zweiten Etappenort unserer Reise an. Auch hier wurden wir vor Ort durch unsere beiden Experten sehr kompetent informiert.

Sehr zum Erstaunen, in der Pfarrkirche Ruswil gibt es zwei Instrumente, die Chororgel (1786 durch Rudolf Schmidli erbaut) und ein Juwel, die Hauptorgel (1993 von Orgelbau Goll Luzern erstellt). Martin Heini stellt uns die 3 Manualige/47 Register Orgel mit dem Französisch-romanischen Klankonzept in vielen Details vor. Seine verschiedenen Improvisationen und das abschliessende Konzert mit Stücken wie Swing-Five und Bossa-Nova klingen in unseren Ohren noch lange nach.

Zusammengefasst, diese interessante Orgelfahrt hat bei Sonnenschein Ihren Abschluss gefunden.